kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Schwere Explosionen in Beirut: Islamische Staaten fordern Waffenruhe

zuletzt aktualisiert: 03.08.2006 - 12:02

Jerusalem (rpo). Israel hat seine Bombenangriffe auf Ziele in Beirut wieder aufgenommen. Im Süden der Stadt kam es zu heftigen Detonationen. Jetzt schalten sich auch die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) ein und drängt auf eine schnelle Waffenruhe. Sonst drohe ein Flächenbrand.

Die Gewalt müsse ein Ende haben, bevor sie auf die gesamte Region übergreife "und die Hoffnung auf einen dauerhaften und gerechten Frieden im Nahen Osten" zerstöre, sagte der pakistanische Ministerpräsident Shaukat Aziz während eines Krisentreffens in Malaysia.

Die Vertreter von 17 der 56 OIC-Staaten sprachen sich für die Stationierung einer internationalen Friedenstruppe mit UN-Mandat an der israelisch-libanesischen Grenze aus. Bei der Beendigung des Konflikts im Libanon und den palästinensischen Autonomiegebieten müssten außerdem die islamischen Länder eine aktivere Rolle spielen, erklärte der malaysische Regierungschef Abdullah Ahmad Badawi. Die Muslime müssten "die Bereitschaft zeigen, Soldaten für Friedenseinsätze unter der Fahne der Vereinten Nationen zu stellen".

Die islamischen Nationen hätten die politische und moralische Pflicht, dem Libanon und den Palästinensern beizustehen, sagte Abdullah auf der eintägigen Konferenz in Putrajaya weiter. Israels Aggression dürfe nicht ungestraft fortgesetzt werden. Dem UN-Sicherheitsrat fehle der Mut, die Angriffe zu verurteilen.

Israel bombardiert Beirut

Nach mehrtägiger Unterbrechung hat Israels Luftwaffe in der Nacht zum Donnerstag erneut mutmaßliche Stellungen der radikalislamischen Hisbollah in Beirut angegriffen. Zudem verstärkte die Armee ihre Bodenoffensive. Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats rangen weiter um eine gemeinsame Resolution; dabei gab es Diplomaten zufolge eine Annäherung zwischen Frankreich und den USA. Israels Ministerpräsident Ehud Olmert knüpfte ein Ende der Kämpfe erneut an die Entsendung einer "soliden" internationalen Friedenstruppe in die Krisenregion. Verteidigungsminister Amir Perez betonte, sein Land werde keinem Druck aus dem Ausland nachgeben.

Nach libanesischen Polizeiangaben wurde ein südlicher Vorort Beiruts bombadiert, der als Hochburg der Hisbollah-Miliz gilt. Innerhalb weniger Minuten seien drei Explosionen zu hören gewesen. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Den Angaben zufolge flog die israelische Luftwaffe auch Angriffe im Nordlibanon an der Grenze zu Syrien, zudem wurden Ziele in der Region um die Städte Tyrus und Saida sowie in der Bekaa-Ebene beschossen. Libanesischen Angaben zufolge starben mindestens sieben Zivilisten und ein Soldat. Nach dem Angriff auf das Dorf Kana, bei dem vergangene Woche mindestens 52 Zivilisten getötet worden waren, hatte Israel die Luftangriffe für 48 Stunden teilweise ausgesetzt.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Aktuell bei RP Online
Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Die Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks in Datteln gehört zu den wichtigsten Streitpunkten in den Koalitionsverhandlungen von SPD und G ... mehr 

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Der Bundespräsident hinterlässt bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel seine eigene Handschrift. Der Empfang durch Präsident Schimon Peres ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Drohender Verzug bei Bergung der Abfälle

Altmaier besucht Atommülllager Asse

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Qaida und anderer Terrorgruppen. mehr

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
 

Strafmaßnahme wegen Massaker von Hula

Deutschland weist syrischen Botschafter aus

 

Israel-Reise des Bundespräsidenten

Gauck: "Israel ist ein blühendes Land"

Top-Services