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Pew-Studie
Klimawandel und IS machen weltweit am meisten Angst

Islamischer Staat und Klimawandel machen laut Pew-Studie weltweit am meisten Angst
Der Klimawandel wird weltweit als Top-Bedrohung wahrgenommen. FOTO: dpa, obe kno pzi
Washington. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und die Folgen des Klimawandels werden laut einer Studie weltweit als die größten Bedrohungen empfunden. Das Pew-Institut befragte über einen Zeitraum von drei Monaten knapp 42.000 Menschen in 38 Ländern.

Der Islamische Staat wird in 18 Ländern als Top-Bedrohung angesehen, darunter vor allem in Europa und den USA. Die Folgen des Klimawandels gelten in 13 Ländern vor allem Afrikas und Lateinamerikas als besonders gravierend. In Spanien nannten 89 Prozent der Befragten das Klima an erster Stelle, das ist weltweit der Spitzenwert für dieses Thema.

In Deutschland gilt der IS als Top-Bedrohung

Auch in Deutschland gilt der am Dienstag in Washington veröffentlichten Studie zufolge der IS als Bedrohung Nummer eins (77 Prozent). Auf Platz zwei folgt die Sorge von Cyber-Angriffen (66 Prozent), fast ebenso viele Befragte nannten den Klimawandel (63 Prozent).

Je nach Land zeigt die Studie auch andere Schwerpunkte. So löst in Griechenland (88 Prozent) und Venezuela (56 Prozent) die Sorge um die Weltwirtschaft die größten Ängste aus. In der Türkei sind es Politik und Einfluss der USA (72 Prozent), in Polen oder Ungarn Fluchtbewegungen aus Ländern wie dem Irak oder Syrien (66 und 60 Prozent). Das Flüchtlingsthema wird in Deutschland nur von 28 Prozent an erster Stelle genannt.

(beaw/dpa)
 
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