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Mehrere Palästinenser getötet: Israel plant Ausweitung der Offensive im Gazastreifen

zuletzt aktualisiert: 20.05.2007 - 20:48

Jerusalem (RPO). Die israelische Regierung reagiert auf die Eskalation der Gewalt im Gazastreifen. Nachdem in den vergangenen Tagen verstärkt Raketen militanter Palästinenser auf südisraelischem Boden einschlugen, hat das Sicherheitskabinett "drastische Maßnahmen" angekündigt.

Das israelische Sicherheitskabinett hat am Sonntag die Grundlage für eine Ausweitung der Militäreinsätze im Gazastreifen gelegt. Es genehmigte der Armee eine Verstärkung der Offensive, um "die Raketenangriffe einzudämmen" und die dahinter stehende "terroristische Infrastruktur" zu zerstören, wie das Kabinett mitteilte.

Die Angriffe sollen sich demnach auf die Gruppen Hamas und Islamischer Dschihad richten, die für die Eskalation der Gewalt verantwortlich seien. Für den Fall, dass es damit nicht gelinge, die Raketenangriffe auf israelisches Territorium zu stoppen, kündigte das Sicherheitskabinett "drastischere Maßnahmen" an. Eine Bodenoffensive im Gazastreifen wurde laut einem Regierungsvertreter nicht beschlossen.

Bei einem neuerlichen Angriff der israelischen Luftwaffe sind am Sonntagabend mindestens drei Palästinenser getötet worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, richtete sich der Angriff gegen das Haus eines Chefs der radikalislamischen Hamas-Bewegung in Gaza. Chalil el Haya befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in dem Haus im Osten der Stadt. Mehrere Menschen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Israel hatte in den vergangenen Tagen mit einer Serie von gezielten Luftangriffen auf verstärkten Raketenbeschuss auf den Süden Israels reagiert. Dabei wurden seit Mittwoch mehr als 20 Palästinenser getötet - überwiegend Hamas-Mitglieder, aber auch einige Zivilisten.

Quelle: afp

 
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