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Angriff nach Festnahme
Mutmaßlicher IS-Anhänger ersticht Polizisten in Istanbul

Istanbul: Polizist von mutmaßlichem IS-Attentäter erstochen
Ein Polizist einer Spezialeinheit während einer Zeremonie Anfang August in Istanbul. FOTO: rtr, MS/PAS
Ankara. Ein mutmaßlicher Aktivist der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat nach seiner Festnahme in Istanbul einen Polizisten getötet. Der Mann war verdächtigt worden, ein Attentat zu planen.

Der Verdächtige habe ein Messer gezogen und zugestochen, als er vor einer Polizeiwache aus einem Einsatzwagen geführt wurde, berichtete die private Nachrichtenagentur Dogan. Der Mann sei daraufhin von anderen Polizisten erschossen worden.

Der mutmaßliche Aktivist sei festgenommen worden, weil er ein Selbstmordattentat für den IS geplant haben soll, berichtete die staatliche Agentur Anadolu. Unklar war zunächst, wie der Mann in Polizeigewahrsam Zugriff auf ein Messer haben konnte.

Die Türkei war in den vergangenen Jahren immer wieder Schauplatz schwerer Terroranschläge - für manche wird der IS verantwortlich gemacht, für andere die verbotene Kurdenpartei PKK. Erst im vergangenen Monat hatte die Istanbuler Polizei die Festnahme dutzender mutmaßlicher IS-Mitglieder bekannt gegeben. Sie sollen einen "Aufsehen erregenden Anschlag" in der Türkei vorbereitet haben, hieß es damals.

(juju/AFP)
 
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