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Finanzkrise
Italienische Regierung beschließt Rettungsplan für Sparkassen

Rom. Die italienische Regierung hat einen Rettungsplan für vier krisengeschüttelte Sparkassen beschlossen. Nach der am Sonntagabend vom Ministerrat verabschiedeten Gesetzesverordnung werden ihre faulen Kredite in einer einzigen "Bad Bank" zusammengefasst.

Die vier Institute sollen dann weiterarbeiten und später verkauft werden. Die Rettung soll 3,6 Milliarden Euro kosten, heißt es.

Für die Sanierung kommt das italienische Bankensystem auf. "Die Gesetzesverordnung sieht keinerlei Form der Finanzierung durch die öffentliche Hand vor", hieß es in einer Mitteilung der Regierung. Die EU-Kommission stimmte dem Plan laut Nachrichtenagentur Ansa noch am Sonntagabend zu.

Es handelt sich um die Cassa di risparmio di Ferrara, die Banca delle Marche, die Banca popolare dell'Etruria e del Lazio und die Società cooperativa e Cassa di risparmio della Provincia di Chieti. Sie werden aus dem Bankenrettungsfonds rekapitalisiert und tragen künftig das Wort "Nuova" (Neu) vor ihrem bisherigen Namen.

(lsa/dpa)
 
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