kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Silvio Berlusconi: Jetzt soll er den Friedensnobelpreis bekommen

zuletzt aktualisiert: 27.05.2009 - 16:56

Rom (RPO). Europa blickt dieser Tage mit Erstaunen und Bewunderung nach Italien. Wieder einmal. Nicht nur, dass Ministerpräsident Silvio Berlusconi mit seinen angeblichen Frauengeschichten für Dauer-Schlagzeilen sorgt. Jetzt schlagen Italiener ihren "Cavaliere" auch noch für den Friedensnobelpreis vor.

Hinter der Initiavie steckt Giammario Battaglia, der für seine Zwecke eigens eine Internet-Seite einrichtete. Dort feiert er den 72-jährigen Medienmogul als Friedensengel des Kontinents. Im Wesentlichen nennt der drei Gründe:

  • Berlusconi habe in der jüngsten Krise zwischen Georgien und Russland für eine friedliche Lösung gesorgt. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy habe bereits im vergangenen Februar Berlusconis Vermittlungsarbeit gewürdigt. Und Georgiens Staatsoberhaupt Micheil Saakaschwili habe Italiens Präsident kurz darauf einen "intelligenten Mann" genannt, der "in der Lage" sei, diplomatisch zu verhandeln.

  • Berlusconi persönlich habe die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Lybien möglich gemacht. Außerdem habe er dafür gesorgt, dass Italien die Schäden aus der Kolonialzeit (Lybien war bis 1945 italienische Kolonie) anerkennt und heute ein gutes Verhältnis mit dem Land unterhält.

  • Auch der neue Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sei nur nach dem Einschreiten des Italieners in Amt und Würden gekommen. Berlusconi habe so lange auf die Türkei eingewirkt, bis diese den Dänen abgenickt hätten.

Die Pro-Berlusconi-Aktivisten gehen nicht nur im Netz in die Offensive. Auch in der römischen Fußgängerzone machen Mitglieder der Initiative auf sich aufmerksam.

Aber haben die Macher überhaupt eine Chance? Eher unwahrscheinlich: Vorschläge an die Nobel-Preiskommission dürfen lediglich Mitglieder der Kommission, Mitglieder einer Regierung, Professoren sowie Angehörige des Den Haager Gerichtshofs machen.

Strippenzieher Battaglia müsste also einen Mann oder eine Frau aus diesem erlauchten Kreise dazu bringen, Berlusconi vorzuschlagen.

Aber im Italien dieser Tage scheint bekanntlich nichts unmöglich.


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Die Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks in Datteln gehört zu den wichtigsten Streitpunkten in den Koalitionsverhandlungen von SPD und G ... mehr 

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Der Bundespräsident hinterlässt bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel seine eigene Handschrift. Der Empfang durch Präsident Schimon Peres ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Drohender Verzug bei Bergung der Abfälle

Altmaier besucht Atommülllager Asse

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Qaida und anderer Terrorgruppen. mehr

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
 

Strafmaßnahme wegen Massaker von Hula

Deutschland weist syrischen Botschafter aus

 

Israel-Reise des Bundespräsidenten

Gauck: "Israel ist ein blühendes Land"

Top-Services