Vor dem Treffen mit US-Präsident Barack Obama wurde Angela Merkel am Donnerstagabend in der US-Hauptstadt für ihre Verdienste um das transatlantische Verhältnis der Eric-M.-Warburg-Preis verliehen.
In ihrer Dankesrede hob die Kanzlerin die Bedeutung des Verhältnisses zwischen den USA einerseits sowie Deutschland und Europa andererseits hervor. Kein Land könne die großen Herausforderungen allein lösen, betonte Merkel. Sie verstehe den Preis als Ansporn, sich mit aller Kraft für die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen einzusetzen.
Vergeben wird die Auszeichnung seit 1988 von dem renommierten Verein "Atlantik Brücke". Erster Preisträger war der 1938 aus Deutschland in die USA geflohene Bankier Eric M. Warburg. Weitere Preisträger waren unter anderem Ex-US-Präsident George Bush sen. und Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU).
Am Rande der Preisverleihung blieb auch Zeit sich mit dem ehemaligen republikanischen Senator Chuck Hagel auszutauschen.
Hagel hielt die Laudatio.
Auch Thomas Enders, Vorsitzender der Atlantikbrücke, hielt eine Ansprache. Die Verleihung fand in der Kongressbibliothek auf dem Capitol Hill statt.