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Trudeau löst Wahlversprechen ein
Kanada beendet Luftangriffe im Irak und Syrien

Kanada beendet Luftangriffe gegen IS im Irak und Syrien
Bilder von französischen Kampfflugzeugen in einer Einsatzpause. FOTO: dpa, ah moa
Ottawa. Kanada stellt innerhalb der kommenden zwei Wochen seine Luftangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien ein. Das Land war seit Oktober 2014 am Kampf gegen den IS beteiligt.

Die US-geführten Einsätze würden durch Betankung in der Luft und Überwachungsflüge aber weiter unterstützt, teilte Premierminister Justin Trudeau am Montag mit. Außerdem werde Kanada sich stärker an der Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte beteiligen.

Zur Stabilisierung der Region sowie zur humanitären und Entwicklungshilfe sollen über die kommenden drei Jahre umgerechnet gut eine Milliarde Euro fließen, wodurch auch den von der Krise stark betroffenen Länder Jordanien und Libanon geholfen werden soll.

Kanada war im Oktober 2014 in den Kampf gegen den IS eingestiegen, einen Monat nach Beginn der Angriffe des US-Militärs in Syrien. Den Abzug der sechs kanadischen CF-18-Hornet-Kampfflugzeuge hatte Trudeau nach Rücksprache mit US-Präsident Barack Obama bereits vergangenen Oktober verkündet. Dieser war Teil seiner Wahlversprechen.

(lukra/dpa)
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