Die Ausschreitungen nach der Präsidentschaftswahl in Kenia haben das Land ins Chaos gestürzt. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht.
Viele Kenianer wissen nicht, wo sie unterkommen sollen. Diese Menschen warten vor einem Büro der Regierung auf Hilfe.
Überall kommt es zu Plünderungen.
Dieser Mann trägt einen Sack Zement davon.
Dieses Bild stammt aus einem Krankenhaus in der Stadt Eldoret.
Die Anhänger des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten Raila Odinga haben wütend auf das Wahlergebnis reagiert.
Als Präsident Mwai Kibaki zum Wahlsieger erklärt wurde, kam es im größten Slum der Hauptstadt Nairobi zu heftigen Ausschreitungen. Besonders die armen Menschen hatten große Hoffnungen in Oppositionskandidat Odinga gesetzt.
Mit einer Machete wurde der 20-jährige Jacob Ochieng am Kopf verletzt.
"Ohne Odinga kein Frieden", ruft diese Bewohnerin eines Slums.
Mit Messern bewaffnet gehen die Anhänger von Opposition und Regierung aufeinander los.
Ganze Straßenzüge stehen in Flammen.
Die Regierung setzt massiv Sicherheitskräfte ein.
Oppositionspolitiker Odinga: Seine Partei Orange Democratic Movement (ODM) ruft die Bevölkerung in einer Erklärung auf, das offizielle Wahlergebnis nicht anzuerkennen.
Nur eine Stunde nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse lässt sich Präsident Kibaki vereidigen. EU-Wahlbeobachter sprechen von Unregelmäßigkeiten.