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Entscheidung über Klimaabkommen
Trump will bis zum G7-Gipfel warten

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Washington. US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung über das Pariser Klimaschutzabkommen auf einen unbestimmten Zeitpunkt nach dem G7-Gipfel auf Sizilien verschoben. Trump hatte zuletzt mehrfach erklärt, er tendiere dazu, das Abkommen zu brechen.

Die USA werden ihre Entscheidung, ob sie Mitglied des Pariser Klimaschutzabkommens bleiben, nicht mehr vor dem G7-Gipfel am 26. und 27. Mai auf Sizilien bekanntgeben. Das kündigte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, am Dienstag in Washington an. Bei dem Gipfel trifft sich Trump mit den Staats- und Regierungschefs führender Industrieländer, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Das Weiße Haus hat ein für Dienstag geplantes, hochrangiges Treffen zur Positionierung beim Klimaschutz verschoben. Man könne aus der Verschiebung jedoch nichts herauslesen, sagte Spicer. Trump sei weiter dabei, sich eine Meinung darüber zu bilden, was in der Abwägung ökonomischer und ökologischer Fragen die Interessen der USA am besten abdecke.

Erhebliche Widerstände in der Industrie

Eine Entscheidung, ob die USA ihre Mitgliedschaft beim Pariser Klimaschutzabkommen beenden, ist damit auf mehrere Wochen aufgeschoben. Präsident Donald Trump hatte wiederholt erklärt, er tendiere dazu, die Mitgliedschaft zu beenden. Er hatte im Wahlkampf mehrmals angezweifelt, dass es eine vom Menschen verursachte Klimaerwärmung gibt.

Allerdings gibt es erhebliche Widerstände, auch in der Industrie. Die Energieunternehmen gehen Trumps Linie, auf alte Energieträger wie Kohle und Öl zu setzen, mehrheitlich nicht mit. In den USA hat inzwischen ein Gasboom eingesetzt, auch der Übergang zu Erneuerbaren Energien ist in vollem Gange.

(dpa/th)
 
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