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Rakete auf Israel abgefeuert
Konflikt im Gazastreifen eskaliert weiter

Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen eskaliert weiter
Palästinensische Demonstranten halten in Gaza palästinensische Flaggen während Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften in der Hand. FOTO: Mohammed Dahman/dpa
Tel Aviv/Gaza. Der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen spitzt sich weiter zu. In der Nacht zu Dienstag wurde erstmals eine weiter reichende Rakete aus dem Palästinensergebiet am Mittelmeer auf Israel abgefeuert.

Das Raketenabwehrsystem Eisenkuppel (Iron Dome) habe das Geschoss abgefangen, das in Richtung der israelischen Küstenstadt Aschkelon flog, bestätigte eine Armeesprecherin in Tel Aviv.

Ein israelischer Panzer und die Luftwaffe hätten als Reaktion auf den Raketenangriff Ziele der bisher im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas beschossen, teilte das Militär mit. Es seien Hamas-Militärposten im nördlichen Teil des Gebiets angegriffen worden. Israel halte Hamas verantwortlich für den feindseligen Akt aus dem Gazastreifen.

Unruhen seit Trump-Entscheidung

Militante Palästinenser hatten schon am frühen Montagabend erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Palästinensische Medien berichteten, israelische Artillerie habe daraufhin Ziele im südlichen Teil des Palästinensergebiets am Mittelmeer beschossen.

Israel: Donald Trump verlegt US-Botschaft nach Jerusalem

In der Nacht zum Samstag waren bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen zwei Hamas-Kämpfer getötet worden. Die Angriffe folgten ebenfalls auf einen Raketenangriff aus dem Gebiet auf Israel.

Seit der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump am Mittwoch ist es in den Palästinensergebieten zu Unruhen gekommen. Die Proteste auf den Straßen haben sich allerdings inzwischen abgeschwächt.

(ate/dpa)
 
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