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Krise in Nahost
Arabische Liga fordert internationale Anerkennung Palästinas

Krise in Nahost: Arabische Liga fordert internationale Anerkennung Palästinas
Die arabische Liga tagt in Kairo. FOTO: rtr, CK/
Jerusalem/Kairo. In Reaktion auf die Unruhen und diplomatischen Verwerfungen, die Donald Trumps Entscheidung zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt nach sich gezogen hat, hat die Arabische Liga die internationale Anerkennung des Staates Palästina mit Ost-Jerusalem als dessen Hauptstadt gefordert.

Der Generalsekretär des Staatenbündnisses, Ahmed Abul Gheit, sagte am Samstag auf einer Dringlichkeitssitzung in Kairo, Trumps Entscheidung werfe Fragen zu Washingtons Rolle als Friedensvermittler auf, und das nicht nur im Nahen Osten, sondern in der ganzen Welt.

Mit der Entscheidung legalisiere der US-Präsident die Besetzung Ost-Jerusalems durch Israel, sagte Abul Gheit. Damit bezog er sich auf die Annexion Ost-Jerusalems durch Israel im Sechstagekrieg 1967. Als Reaktion auf die Bekanntgabe Trumps sollten alle Nationen der Erde den Staat Palästina mit seiner Hauptstadt Ost-Jerusalem anerkennen, sagte Abul Gheit.

Die Außenminister der Mitgliedstaaten der Arabischen Liga haben sich am Samstag in Kairo getroffen, um über eine gemeinsame Reaktion auf Trumps Bekanntgabe zu beraten. Die arabische Welt ist wütend über die Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. In den palästinensischen Gebieten ist es deshalb zu Unruhen gekommen.

(felt/ap)
 
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