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"Härtere Reaktionen" auf türkische Operationen: Kurdische Rebellen beenden Waffenruhe mit Türkei

zuletzt aktualisiert: 02.09.2003 - 11:58

Istanbul (rpo). Nach der Festnahme von PKK-Chef Abdullah Öcalan vor vier Jahren erklärte die kurdischen Arbeiterpartei PKK eine einseitige Waffenruhe mit der Türkei. Nun beenden die Rebellen ihre Waffenruhe.

Die inzwischen in Freiheit- und Demokratiekongress Kurdistans (KADEK) umbenannte PKK begründete die Aufkündigung der Waffenruhe mit der starren Haltung der türkischen Regierung.

Nach einem Bericht der in Deutschland erscheinenden kurdischen Zeitung Özgür Politika vom Dienstag bedeute dies nicht automatisch eine Wiederaufnahme der Kämpfe. Allerdings werde es "härtere Reaktionen" auf türkische Operationen geben, die auf eine Vernichtung der Kurdenorganisation abzielten, zitierte das Blatt das KADEK-Vorstandsmitglied Mustafa Karasu.

Feuerüberfälle auf Polizeistationen

Die Türkei hatte vor knapp einem Monat eine Teilamnestie beschlossen, mit der die kurdischen Rebellen im Nordirak zur Aufgabe bewegt werden sollen. Ihre Zahl wird auf 5000 geschätzt. Die seither eingerichteten Aufnahmeleger stehen allerdings weiterhin leer. Stattdessen hat es in den vergangenen Tagen mehrere Feuerüberfälle auf Polizeistationen im Südosten der Türkei gegeben. Bei der Bekämpfung der Rebellen im Nordirak setzt Ankara auf die Mithilfe der USA, die angeblich zugesagt haben, die PKK/KADEK aus dem Nordirak vertreiben zu wollen.


 
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