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Bürgerkrieg
Russland sichert Luftangriffe in Syrien mit Abwehrsystemen

Luftangriffe: Russland verlegt Luftabwehrsysteme nach Syrien
Ein russischer Kampfjet vom Typ MiG 29. FOTO: dpa, axs
Moskau. Im Bürgerkrieg in Syrien hat Russland auch Luftabwehrsysteme in das Land verlegt, um die eigenen Luftangriffe abzusichern. Das hat die Armee mitgeteilt. Man ziehe "jede mögliche Bedrohung in Betracht".

Moskau habe "nicht nur Kampfjets und Hubschrauber, sondern auch Raketenabwehrsysteme" nach Syrien geschickt, sagte Luftwaffenchef Viktor Bondarew der Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda" vom Donnerstag. Das Verteidigungsministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Laut Bondarew sei etwa vorstellbar, "dass ein Militärflugzeug entführt und in ein Nachbarland gebracht wird". Dann müsse Russland selbst auf mögliche Luftangriffe vorbereitet sein. Insgesamt seien derzeit "mehr als 50 Flugzeuge und Hubschrauber" in Syrien - "genau die Zahl, die wir brauchen". "Mehr sind im Moment nicht nötig", sagte Bondarew.

Russland fliegt seit Ende September Luftangriffe in Syrien - nach eigenen Angaben zur Unterstützung der Truppen von Staatschef Baschar al-Assad im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Die USA werfen Moskau aber vor, nicht den IS zu bekämpfen, sondern als gemäßigt geltende Rebellen. Eine Militärallianz unter Führung der USA fliegt in Syrien und im benachbarten Irak schon seit mehr als einem Jahr Luftangriffe gegen den IS.

(hebu/AFP)
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