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Mindestens drei Tote
UN-Blauhelmsoldaten sterben bei Anschlag in Mali

Mali: UN-Blauhelmsoldaten sterben bei Anschlag
Der Einsatz in Mali gilt als einer der gefährlichsten UN-Militäreinsätze weltweit FOTO: Screenshot Google
Bamako . Bei einem Sprengstoffanschlag in Mali sind mindestens drei UN-Blauhelmsoldaten getötet worden. Sie stammen laut Armeeangaben aus Bangladesch.

Wie der Stabilisierungseinsatz der UNO in Mali (Minusma) mitteilte, gab es außerdem fünf Schwerverletzte bei dem Attentat auf einen von den Blauhelmen eskortierten Konvoi auf der Strecke zwischen den Städten Anefis und Gao. Bei den Opfern handelt es sich um Soldaten aus Bangladesch, wie die Armee in Dhaka erklärte.

Die Bundeswehr ist an dem 2013 in dem westafrikanischen Land gestarteten Minusma-Einsatz beteiligt, der als einer der gefährlichsten Militäreinsätze der Vereinten Nation weltweit gilt. Im Januar hatte der Bundestag der Ausweitung des Einsatzmandats auf bis zu tausend deutsche Soldaten zugestimmt.

Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich hatte im Januar 2013 militärisch in Mali eingegriffen. Damit wollte sie das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden des Landes stoppen und die geschwächten Regierungstruppen unterstützen.

(oko/AFP)
 
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