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Kritik an Europa
Marine Le Pen: Foto von totem Flüchtlingskind eine Manipulation

Diese Fotos bewegten die Welt
Diese Fotos bewegten die Welt FOTO: Nilüfer Demir/Dogan News Agency/AFP
Paris. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen wirft den Regierungen Europas zu viel Nachsicht gegenüber Flüchtlingen vor. Als Argument führt sie das Foto des am Strand tot aufgefunden Aylan an.

Politiker konfrontierten die Europäern mit dem Tod eines dreijährigen Kindes, damit sie sich schuldig fühlten, sagte Le Pen mit Blick auf das Foto des dreijährigen Aylan, der vergangene Woche auf dem Weg von der Türkei auf die griechischen Inseln ertrunken war.

Das Bild hatte international Betroffenheit ausgelöst.

Bei einem Parteitag ihrer Front National in Marseille am Sonntag warnte Le Pen vor einer "Flüchtlingsschwemme", hervorgerufen durch die laxe Haltung der europäischen Regierungen gegenüber Migranten.

Bei dem Parteitreffen legte die Front National ihre Ziele und Positionen für die Regionalwahlen im Dezember fest.

(ap)
 
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