kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Oberbefehlshaber der US-Truppen: McChrystal fordert bessere Kampfausbildung der Bundeswehr

zuletzt aktualisiert: 14.04.2010 - 10:53

Leipzig (RPO). Der Oberbefehlshaber der US- und Nato-Truppen in Afghanistan, Stanley McChrystal, will bei seinem in der kommenden Woche erwarteten Deutschland-Besuch laut einem Zeitungsbericht für eine gezieltere Kampfausbildung der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan werben.

Auf verlorenem Posten? US-General Stanley McChrystal hat mit seiner Analyse für viel Aufsehen gesorgt.  Foto: AFP, AFP
Auf verlorenem Posten? US-General Stanley McChrystal hat mit seiner Analyse für viel Aufsehen gesorgt. Foto: AFP, AFP

McChrystal erwarte "einen wichtigen Beitrag" der Bundeswehr-Truppen bei der für den Sommer anstehenden Großoffensive US-amerikanischer Einheiten zusammen mit Nato-Truppen und der afghanischen Armee gegen die Taliban, berichtet die "Leipziger Volkszeitung" weiter.

Dazu soll demnach auch eine minimale eigene Sprachfähigkeit der Soldaten gehören. Außerdem sollten die Truppführer über Barmittel zur Unterstützung lokaler Wiederaufbau-Projekte verfügen können.

Als Ergebnis seines jüngsten Besuchs im Raum Kundus mit Afghanistans Präsident Hamid Karsai ließ McChrystals Stab die Führung der Bundeswehr und die Bundesregierung dem Bericht zufolge wissen, dass die Bundeswehrsoldaten "besser" auf die US-Strategie der Aufstandsbekämpfung eingestellt werden müssten.

Dabei dürfte auch die Frage größerer Risiken für die Soldaten vor dem Hintergrund der geplanten offensiveren Taliban-Bekämpfung zur Debatte stehen, hieß es.

In Deutschland geht der Streit um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan indes weiter. Die Evangelische Kirche (EKD) bleibt bei ihrer Kritik  . "Die jüngsten Vorfälle zeigen, dass Margot Käßmann mit ihren Predigten zum Thema Afghanistan völlig richtig lag.

Ihr Einwurf hat heute noch Bestand: Da ist vieles noch nicht gut", sagte Käßmanns Nachfolger, der amtierende EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Käßmann hatte zum Jahreswechsel kritisiert: "Nichts ist gut in Afghanistan."

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland begrüßte, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Trauerfeier für die drei toten Bundeswehrsoldaten "umgangssprachlich" von Krieg gesprochen habe, auch wenn man völkerrechtlich den Konflikt anders beschreibe.

"Man kommt nicht weiter, wenn man die Dinge nicht beim Namen benennt. Wir haben in Afghanistan einen Krieg", sagte Schneider.

Quelle: AFP/can

 
weitere Artikel
 
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat den Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld auf den ... mehr 

Gesetzentwurf erntet Kritik von allen Seiten

Betreuungsgeld

Gesetzentwurf erntet Kritik von allen Seiten

FDP-Generalsekretär Patrick Döring schließt weitere Ausgaben für die Familienpolitik nach der Einführung des umstrittenen Betreuungsgeldes a ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region
Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Atomgespräche

Teheran angeblich zu Kehrtwende bereit

Der Iran ist nach den Worten seines Botschafters in Deutschland zu einem Verzicht auf die 20-prozentige Urananreicherung bereit. "Wir haben jetzt für eine Anreicherung von 20 Prozent keine Verwendung mehr." mehr

 
 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
Top-Services