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Selbstmordattentat in Syrien
Menschen hungern nach Angriff auf Kornmühlen
Tote bei Bombenanschlag in Damaskus
Tote bei Bombenanschlag in Damaskus FOTO: afp, -
Damaskus/Istanbul. Nach einem Angriff auf staatliche Kornmühlen im Umland von Damaskus haben die Menschen in einigen Bezirken kein Brot mehr. Die oppositionelle Nationale Syrische Koalition bat die Vereinten Nationen am Freitag, den hungernden Zivilisten in der Rebellenhochburg Al-Ghuta Al-Scharkija zu helfen.

Ihre Lage habe sich seit der Zerstörung der Mühlen am Mittwoch dramatisch verschlechtert. Bei dem Angriff seien sechs Raketen eingesetzt worden. 28 Menschen wurden laut Opposition getötet.

Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete am Freitag von heftigen Kämpfen rund um das von Rebellen belagerte Zentralgefängnis von Aleppo. Während der Kämpfe, an denen auch zwei radikal-islamistische Brigaden beteiligt gewesen seien, habe sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, hieß es. Neue Kämpfe wurden auch aus Darija im Umland von Damaskus gemeldet. Präsident Baschar al-Assad hatte den Regierungstruppen, die in dem Vorort stationiert sind, am Vortag einen Besuch abgestattet.

Quelle: dpa
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