Menschenrechtsgericht entscheidet über Klage des PKK-Chefs Öcalan
zuletzt aktualisiert: 11.05.2005 - 20:14
Straßburg (AFP). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gibt am Donnerstag sein definitives Urteil über die Klage des inhaftierten PKK-Chefs Abdullah Öcalan gegen die Türkei bekannt. Bei dem Verfahren geht es um die Frage, ob die Türkei mit der Verschleppung Öcalans aus Kenia im Februar 1999, dem Prozess und dem Todesurteil wegen Separatismus und schließlich mit der Isolationshaft Öcalans auf der Gefangeneninsel Imrali gegen Menschenrechte verstoßen hat. Sollte das Gericht ein erstinstanzliches Urteil bestätigen und das Verfahren vor einem so genannten Staatssicherheitsgerichtshof als unfair rügen, könnte der 56 Jahre alte Gründer der heute verbotenen Kurden-Organisation PKK in der Türkei einen neuen Prozess fordern.
Quelle: afp
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