kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

USA-Besuch: Merkel verurteilt iranische Drohungen gegen Israel

zuletzt aktualisiert: 05.05.2006 - 07:29

Washington (rpo). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Drohungen des Irans gegen Israel verurteilt. Es sei "unerträglich und nicht hinnehmbar", dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad das Existenzrecht Israels in Frage stelle.

Das sagte Merkel am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington in einer Rede zum 100-jährigen Bestehen des American Jewish Committee (AJC). US-Präsident George W. Bush versicherte auf derselben Veranstaltung, dass sein Land der Sicherheit Israels in "unerschütterlicher" Weise verpflichtet sei.

Die Kanzlerin hob hervor, das "entschiedene Eintreten" für das Existenzrecht Israels sei "eine unverrückbare Konstante" der deutschen Außenpolitik. Die Bundesregierung stehe zum Recht der israelischen Bürger, in sicheren Grenzen und in Frieden mit seinen Nachbarn zu leben.

Merkel appellierte an die von der radikalen Hamas-Bewegung geführte Palästinenserregierung, den Weg zum Frieden einzuschlagen, indem sie das Existenzrecht Israels in unmissverständlicher Form anerkenne. Weitere Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden in Nahost seien, dass die Hamas der Gewalt abschwöre und die bestehenden Abkommen zwischen Israelis und Palästinensern anerkenne.

Bush sagte, seine Regierung werde keinerlei Kontakt zur Hamas aufnehmen, solange diese Israel nicht anerkenne. Die USA unterstützten keine Regierung, die nicht dem Frieden verpflichtet sei, selbst wenn diese durch eine demokratische Wahl ins Amt gekommen sei.

Bush: Israel und USA "natürliche Verbündete"

Gewählte Politiker könnten "nicht mit einem Fuß im Lager der Demokratie und dem anderen Fuß im Lager des Terrorismus stehen", sagte Bush in Richtung der Hamas. Der US-Präsident beteuerte zugleich, das Engagement seines Landes für die Sicherheit Israels sei "stark, dauerhaft und unerschütterlich". Die Vereinigten Staten und Israel seien "natürliche Verbündete, und diese Bande werden nie gebrochen werden".

Das 1906 von Juden überwiegend deutscher Herkunft gegründete American Jewish Committee setzt sich gegen Antisemitismus, religiöse Intoleranz und Menschenrechtsverletzungen ein und propagiert ein friedliches Zusammenleben des israelischen Staates mit seinen Nachbarn.

Die Aktivitäten der Organisation umfassen Lobbyarbeit und Forschung, Austauschprogramme und humanitäre Projekte. 1998 eröffnete das AJC ein Büro im Mosse-Palais am Leipziger Platz in Berlin. Es war damit die erste jüdisch-amerikanische Organisation, die sich seit Ende der Nazi-Herrschaft in Berlin niederließ.

Mit ihrer Rede zum 100-jährigen Jubiläum der Organisation beendete Merkel ihren zweiten USA-Besuch seit Amtsantritt. Im Laufe der zweitägigen Visite hatte sie mit Bush im Weißen Haus über den Atom-Streit mit dem Iran konferiert und in New York mit Vertretern der deutschen und amerikanischen Wirtschaft gesprochen.

Quelle: afp2

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat den Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld auf den ... mehr 

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem KZ in Polen entschuldigt. mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem nationalsozialistischen Konzentrationslager in Polen entschuldigt, das der Staatschef als "polnisches Todeslager" bezeichnet hatte. mehr

 
 
 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Top-Services