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Südkorea und Japan
Moon und Abe wollen bei Umgang mit Nordkorea eng zusammenarbeiten

Moon und Abe wollen bei Umgang mit Nordkorea zusammenarbeiten
Der südkoreanische Präsident Moon Jae beim Telefonat mit Shinzo Abe. FOTO: ap, AY
Seoul. Der neue südkoreanische Präsident Moon Jae In hat erstmals mit dem japanischen Regierungschef Shinzo Abe telefoniert. In dem 25-minütigen Gespräch verständigten sich die Staatschefs auf eine enge Zusammenarbeit beim Umgang mit Nordkorea.

Das sagte Japans Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga am Donnerstag. Moon und Abe seien bei offenen Fragen nicht ins Detail gegangen, hätten sich aber darauf geeinigt, sich so bald wie möglich für weitere Gespräche zu treffen.

Entschädigung für "Trostfrau"-System nicht festgelegt

Suga wollte nicht bestätigen, ob Moon Abe gesagt habe, dass es in Südkorea Vorbehalte bei der Akzeptanz eines 2015 geschlossenen Abkommens zur Beilegung von Differenzen wegen im Zweiten Weltkrieg vom japanischen Militär missbrauchten Frauen sowie der damit zusammenhängenden Entschädigung gebe. Abe habe Moon lediglich gesagt, dass das Abkommen "angemessen gehandhabt" werden solle, sagte Suga.

Viele Koreanerinnen und andere asiatische Frauen wurden während des Zweiten Weltkriegs dazu gezwungen, als Sexsklavinnen in Bordellen für das japanische Militär an der Front zu dienen. Dies wurde als "Trostfrau"-System bezeichnet.

(isw/ap)
 
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