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Philippinen
Mutmaßliche Islamisten enthaupten sieben Männer

Mutmaßliche Islamisten enthaupten sieben Männer auf Philippinen
Philippinisches Militär geht im Süden des Landes gegen Islamisten vor. (Archivbild Mai 2017) FOTO: ap, BM
Manila. Mutmaßliche Islamisten haben auf der philippinischen Insel Basilan nach Angaben der Polizei sieben Männer enthauptet.

Die Leichen wurden in der Gemeinde Lantawan entdeckt, etwa 900 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. Vermutet wird, dass die Männer sterben mussten, weil sie die Kautschuk-Plantage eines Anführers der Terrorgruppe Abu Sayyaf abgeholzt hatten.

Die Männer waren nach diesen Angaben am 20. Juli entführt worden. Ihre Häuser wurden niedergebrannt. Hinter der Tat wird der Abu-Sayyaf-Kommandant Furuji Indama vermutet.

Die Gruppe kämpft mit Waffengewalt im Süden der Philippinen für einen eigenen muslimischen Staat. Sie finanziert sich auch mit der Entführung von Ausländern. Auch Deutsche wurden schon mehrfach Opfer. Derzeit sollen sich etwa 20 Geiseln in ihrer Gewalt befinden.

(dpa/csr)
 
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