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Nach Befreiung vom "Islamischen Staat"
Bundesregierung hilft irakischer Stadt Mossul beim Wiederaufbau

Nach IS-Terror: Bundesregierung hilft Mossul im Irak beim Wiederaufbau
Irakische Frauen laufen über einen Markt in Mossul, zwei Wochen nach der Befreiung der Stadt vom "Islamischen Staat". FOTO: rtr, AS/STE
Berlin. Rund zwei Wochen nach der Befreiung der irakischen Stadt Mossul von der Terrormiliz "Islamischer Staat" kündigt die Bundesregierung finanzielle Hilfen an. 100 Millionen Euro sollen für den Wiederaufbau bereitgestellt werden.

"Jetzt, wo Mossul befreit ist, bauen wir unsere Programme schnell aus. Allein dieses Jahr investieren wir zusätzlich 100 Millionen Euro in die Stabilisierung und den Wiederaufbau", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Bislang wurden rund 50 Millionen Euro in die Stabilisierung der Aufnahmeregionen von Flüchtlingen aus Mossul und in den Wiederaufbau der bereits vom IS befreiten Gebiete investiert.

Kinder brauchen besondere Hilfe

Schwerpunkte der Arbeit seien der Aufbau der Wasser- und Stromversorgung sowie der Bau von Unterkünften und die medizinische Versorgung, sagte Müller. Besondere Hilfe benötigten die Kinder.

Irak: So sieht Mossul nach der Befreiung vom IS aus FOTO: afp, AHR

Nach Ansicht des Ministers wollen die meisten Flüchtlinge in die Stadt zurückkehren: "Mit einigen konnte ich bei meinem Besuch im Flüchtlingscamp Debaga im Nordirak sprechen. Die Botschaft war klar: Wir wollen zurück. Wichtig ist, dass wir die Menschen dabei nicht alleine lassen", sagte der Minister.

(sbl/AFP)
 
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