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Nach Schiffsunglück von Pazifikflotte
US-Marine birgt zehn tote Seeleute aus "McCain"

Nach Schiffsunglück: US-Marine birgt zehn tote Seeleute aus "McCain"
Zehn Leichen wurden aus dem Kriegsschiff geborgen. FOTO: rtr, ES/ems
Singapur. Nach einem Zusammenstoß eines US-Kriegsschiffs mit einem Öltanker vor Singapur vergangene Woche hat die US-Marine die Leichen aller zehn vermissten Seeleute geborgen.

Wie die US-Marine am Montag mitteilte, fanden Taucher die Überreste der Vermissten im beschädigten Teil des Zerstörers "USS John S. McCain". Die "McCain" kollidierte vergangenen Montag acht Kilometer östlich des Stadtstaats Singapur nahe dem Eingang zur Straße von Malakka mit dem Tanker. 

Der Navy zufolge war die "USS John S. McCain" auf dem Weg zu einem Routinebesuch nach Singapur. Standort des Schiffes ist der Hafen von Yokosuka in Japan. Es wurde im Jahr 1994 in den Dienst gestellt. Die Crew besteht aus 23 Offizieren, 24 Marineunteroffizieren und 291 Seeleuten, hieß es auf der Webseite der Navy.

Die Meerenge zwischen Indonesien und Malaysia ist mit mehr als 2000 Schiffen pro Tag eine der meistbefahrensten Schifffahrtsrouten der Welt. Nach ihrem Zusammenprall mit einem liberianischen Tanker war der hintere Backbordbereich des US-Zerstörers schwer beschädigt.

Es war der jüngste in einer Serie von vier Schiffsunfällen mit Kriegsschiffen der US-Pazifikflotte. Der Kommandeur der Siebten Flotte, Vizeadmiral Joseph Aucoin, wurde deshalb abgesetzt.

(veke/dpa)
 
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