In der iranischen Hauptstadt gehen wieder tausende Studenten und Oppositionelle auf die Straße, um gegen das Regime von Mahmud Ahmadinedschad zu protestieren.
Viele Teilnehmer haben grüne Kleidungsstücke oder Armbänder angelegt. Grün hat sich längst zur Farbe des Widerstands im Land entwickelt.
Eine junge Frau verbirgt ihr Gesicht hinter einem kleinem Plakat. Darauf ist zu lesen: "Tod dem Diktator".
Erinnerung an Neda Agha Soltan. Die junge Frau war bei den Unruhen kurz nach den Wahlen bei Protesten getötet worden.
Ausländischen Journalisten ist die Arbeit im Land kaum möglich. Viele Teilnehmer drehen daher Handy-Videos, die anschließend im Internet verbreitet werden.
Der Hoffnungsträger: Regimegegner zeigen Bilder des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Mir Hossein Mussawi, der in der umstrittenen Wahl unterlegen war.
Es gibt auch die andere Seite: Anhänger des Regimes bei einer Gegendemonstration. Sie skanieren anti-westliche Parolen und verbrennen eine US-Fahne.
Ein anderer Teilnehmer hält ein Bild des Revolutionsführers Ayatollah Khomeini in die Höhe.
Zwischen beiden Gruppen gab es auch handgreifliche Auseinandersetzungen.
Die Polizei löste mehrere Versammlungen in den vergangenen Tagen gewaltsam auf.