kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Aufruf zum heiligen Krieg: "Newsweek"-Bericht über Koran-Schändung möglicherweise falsch

zuletzt aktualisiert: 15.05.2005 - 21:21

Washington (rpo). Der Bericht des US-Magazins "Newsweek" über eine angebliche Koranschändung im Gefangenenlager Guantánamo Bay hatte zu anti-amerikanischen Ausschreitungen mit mehreren Toten geführt. Jetzt hat sich das Magazin für den Bericht entschuldigt. Unterdessen hat eine afghanische Gruppe zum heiligen Krieg gegen die USA aufgerufen.

Er sei möglicherweise falsch, schrieb Herausgeber Mark Whitaker in der neuen Ausgabe. Nach den zum Teil gewaltsamen anitamerikanischen Protesten in mehreren islamischen Ländern, die der Artikel ausgelöst hatte, habe "Newsweek" seine Informationen noch einmal überprüft.

Der "hohe US-Beamte", der dem Magazin gesagt hatte, er habe Einzelheiten über die Koran-Schändung in einem demnächst erscheinenden Untersuchungsbericht des US-Militärs gesehen, habe nun gesagt, er sei sich nicht mehr sicher.

Unter Berufung auf den US-Beamten hatte "Newsweek" am 9. Mai berichtet, Verhörspezialisten im Lager Guantánamo auf Kuba hätten den Koran in die Toilette geworfen.

Dies stehe in einem Bericht des US-Militärs, der demnächst erscheinen werde. Der Artikel hatte heftige Proteste in mehreren islamischen Ländern ausgelöst.

Afghanische Gruppe ruft zu heiligem Krieg

Wegen der angeblichen Schändung des Koran im hat eine radikalislamische afghanische Gruppe den US-Truppen im Land und der Regierung in Kabul am Sonntag den heiligen Krieg erklärt.

Die Proteste in Afghanistan gegen die Schändung des Koran seien der Beginn eines neuen heiligen Krieges "gegen den Feind", hieß es auf Flugblättern, die am Sonntag zu hunderten in Dschalalabad in der Provinz Ningarhar im Osten des Landes verteilt wurden. "Ihr habt gezeigt, dass ihr euch für die Verteidigung des heiligen Koran opfern könnt. "

Unterzeichnet war der Aufruf von der Gruppe "Herrschende Mudschahedin Front Ningahar". Die Gruppe habe Verbindungen zu den Taliban, sagte deren Sprecher Abdul Latif Hakimi der Nachrichtenagentur AFP. Sie sei ihr Ableger in Ningarhar.

In Dschalalabad hatten die tagelangen, zum Teil gewaltsamen Protesten gegen die angebliche Koran-Schändung in Guantánamo begonnen. Mindestens 14 Menschen kamen dabei in ganz Afghanistan ums Leben.

Quelle: afp

 
weitere Artikel
 
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Schweiz verabschiedet Steuerabkommen mit Berlin

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland verabschiedet. mehr 

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Der Iran hat nach Informationen der IAEA in einer verdächtigen militärischen Versuchsanlage Spuren verwischt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Innenministerkonferenz

Salafisten und Rocker im Visier

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen mit Berlin

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland verabschiedet. Einen Tag nach dem Ständerat stimmte am Mittwoch auch der Nationalrat in Bern der zwischen beiden Ländern vereinbarten Abgeltungssteuer zu. mehr

 

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

 
 

Warum Hollande Syrien mit Militär droht

Präsident im Kriegsmodus

 

Schmutz-Wahlkampf in den USA

Obama macht Romney zum Vampir

 

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi mit Micky-Maus-Pantoffeln im Sarg

Top-Services