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Diplomatische Kanäle
Nordkorea deutet Gesprächsbereitschaft mit den USA an

Diplomatische Kanäle: Nordkorea deutet Gesprächsbereitschaft mit den USA an
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump könnten ihre politischen Beziehungen vertiefen. FOTO: ap, WM CD
Seoul. Nordkorea hat eine grundsätzliche Bereitschaft zu Gesprächen mit den USA angedeutet. Auch US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Interesse an einem Treffen bekundet. 

"Wir werden einen Dialog haben, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind", sagte die Generaldirektorin für die US-Beziehungen im Außenministerium, Choe Son Hui, am Samstag in Peking laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Sie reagierte damit auf die Frage von Journalisten, ob Nordkorea daran arbeite, Gespräche mit Vertretern der US-Regierung vorzubereiten.

Eindrücke aus Nordkorea FOTO: dpa, pla

Der Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm hatte sich zuletzt verschärft. US-Präsident Donald Trump kündigte zwar an, auf eine diplomatische Lösung und verschärfte Sanktionen zu setzen. Er schloss aber auch ein militärisches Vorgehen nicht aus und entsandte einen Flugzeugträger in die Region. Kürzlich erklärte sich Trump aber auch grundsätzlich zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un bereit.

Choe hatte auf der Heimreise von einem Besuch in Norwegen in der chinesischen Hauptstadt einen Zwischenstopp eingelegt. In Norwegen hatte sie sich japanischen Medien zufolge mit ehemaligen US-Behördenvertretern getroffen. Solche Treffen gab es immer wieder als Kontaktmöglichkeit zwischen dem abgeschotteten Nordkorea und den USA.

Trump setzt vor allem auf Nordkoreas einzigen Verbündeten China, um die kommunistische Führung in Pjöngjang zum Einlenken zu bewegen.

(mro/REU)
 
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