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Kommunistisches Regime
Nordkorea kann angeblich Atomsprengköpfe für Raketen bauen

Februar 2016: Kim Jong Un freut sich über Raketenstart
Februar 2016: Kim Jong Un freut sich über Raketenstart FOTO: afp, jyj/tbr
Seoul. Nordkorea kann nach eigenen Angaben einen einheitlichen Typ von Atomsprengköpfen bauen, die auf ballistischen Raketen passen. Wenige Tage zuvor hatte das kommunistische Regime mit einem Atomschlag gegen Südkorea und die USA gedroht.

Machthaber Kim Jong Un habe die Verkleinerung von Sprengköpfen und ihre Standardisierung als "wahre atomare Abschreckung" bezeichnet, berichteten die staatlichen Medien am Mittwoch. Auch könnten Sprengköpfe eine "sofortige thermonukleare Reaktion" auslösen. Die Berichte kamen nur zwei Tage nach der Drohung des kommunistischen Regimes mit einem präventiven Atomschlag gegen Südkorea und die USA. Nordkorea reagierte damit auf den Beginn mehrwöchiger Frühjahrsübungen der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte.

Nordkorea hatte bereits vor einem Jahr behauptet, Atomwaffen bauen zu können, die klein genug für Raketen sind. Militärs in Südkorea bezweifelten bisher, dass das Nachbarland bereits Atomraketen entwickeln könne. Die Verkleinerung von Atombomben wäre ein wichtiger Schritt, damit sie auf Raketen montiert werden können. 

Im Januar dieses Jahres hatte Nordkorea einen neuen Atomtest durchgeführt und behauptet, dabei eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Im Ausland wird die Darstellung über eine Zündung einer solchen H-Bombe oder thermonuklearen Bombe bezweifelt, die viel stärker wäre als eine herkömmliche Atombombe. 

 

(haka/dpa)
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