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Nordkorea-Konflikt
Gabriel ruft Trump und Kim "zur Mäßigung auf"

Nordkorea-Konflikt: Bundesaußenminister Sigmar Gabriel
Außenminister Sigmar Gabriel (Archiv). FOTO: dpa, scg vge
Berlin. Die Drohungen von Donald Trump an Nordkorea und Kim Jong Un an die USA beunruhigen die Bundesregierung. Außenminister Gabriel ruft alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf.

"Wir verfolgen die rhetorische Eskalation um die koreanische Halbinsel mit größter Sorge", sagte Außenamtssprecher Martin Schäfer am Mittwoch in Berlin. "Weiteres Säbelrasseln wird uns hier sicher nicht weiterhelfen", sagte er im Namen Gabriels und fügte hinzu: "Wir rufen deshalb alle Beteiligten zur Mäßigung auf."

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in ungewöhnlich scharfen Worten Nordkorea mit einer Reaktion aus "Feuer und Wut" auf die fortgesetzten Waffentests gedroht. Die Führung in Pjöngjang drohte daraufhin ihrerseits mit einem Angriff auf Ziele auf der Pazifikinsel Guam, auf der die USA rund 6000 Soldaten stationiert haben.

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Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte, das Ziel der Bundesregierung sei die Vermeidung einer weiteren militärischen Eskalation und die friedliche Beilegung der Konflikte im nordpazifischen Raum. Die immer neuen nuklearen Drohungen und Drohgebärden seien eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden in der Region und darüber hinaus. Insbesondere China und Russland stünden in der Verantwortung, alles zu tun, um Nordkorea "von diesem eskalatorischen Weg abzubringen".

Mit Blick auf die scharfen Worte aus Washington sagte Demmer, ohne die nukleare Aufrüstung Nordkoreas "wäre es aber nicht zu den Äußerungen von Präsident Trump gekommen". Es liege in den Händen der Führung in Pjöngjang, das zu ändern.

(wer/AFP)
 
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