Retourkutsche für US-Außenministerin: Nordkorea nennt Clinton "kleines Schulmädchen"
zuletzt aktualisiert: 23.07.2009 - 11:08Phuket/Seoul (RPO). Im Streit um die Raketentests in Nordkorea hat das asiatische Land nun auf US-Außenministerin Hillary Clinton zurückgeschossen. Clinton sei eine "komische Dame", die die elementaren Etikette der internationalen Gemeinschaft nicht kenne, erklärte das nordkoreanische Außenministerium am Donnerstag: "Manchmal wirkt sie wie ein kleines Schulmädchen".
Clinton hatte am Montag in einem Interview das kommunistische Regime in Nordkorea im Zusammenhang mit den jüngsten Raketentests mit einem kleinen Kind verglichen, das auf sich aufmerksam machen will. Washington werde sich nicht zu einer Überreaktion provozieren lassen, erklärte sie.
Unterdessen lehnte Nordkorea am Rande der ASEAN-Außenministerkonferenz in Thailand erneut eine Rückkehr zu den Sechs-Parteien-Gesprächen über sein Atomprogramm ab. Als Begründung verwies ein Sprecher der nordkoreanischen Delegation auf eine "tief verwurzelte anti-nordkoreanische Politik" der USA.
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