Barack Obama hat an der Universität von Kairo seine mit Spannung erwartete au´ßenpolitische Grundsatzrede gehalten.
Schauplatz: der Große Saal. Obam spricht vor 3000 geladenen Gästen.
Darunter ist auch Obamas Außenministerin, Hillary Clinton.
Der ägyptisch-koptische Papst und Patriarch Shenouda III. zählt ebenso dazu. Die Religionen der Welt sollten in Obamas Rede eine tragende Rolle spielen.
Kairo, die Universität und der Saal sind festlich geschmückt. Obama spricht wie man das von ihm kennt: Ruhig, klar, manchmal ein wenig an einen Prediger erinnernd, mit gezielt gesetzten Pausen.
Eine Stunde lang widmt er sich den schwierigsten Fragen der verfahrenen Beziehung zwischen den USA und der muslimischen Welt.
Seine Ansprache wurde immer wieder vom Applaus der bunt gemischten Gästeschar unterbrochen.
Ein Präsident kann das aushalten.
Zum Abschluss der Ansprache erhoben sich die Zuhörer von ihren Plätzen.
Unmittelbar vor seine Ansprache besuchte Obama die Sultan-Hassan-Moschee auf dem Programm.
Der US-Präsident zeigte sich sichtlich beeindruckt.
Am Vormittag gab es ein Treffen mit seinem ägyptischen Kollegen Husni Mubarak im Kubba-Palast. In dem Gespräch hätten der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern und Möglichkeiten für einen Frieden in der Region gestanden, sagte Obama.
Zu Beginn von Obamas Reise stand ein Besuch in Dubai in Saudi Arabien.