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Vor Klima-Konferenz in Kopenhagen: Obama stellt Forderungen an arme Länder

zuletzt aktualisiert: 14.11.2009 - 09:24

Tokio (RPO). Vier Wochen vor der UN-Konferenz in Kopenhagen hat US-Präsident Barack Obama die Entwicklungsländer zu größeren Zugeständnissen beim Klimaschutz aufgefordert.

Zugleich nahm er Industrie- sowie Schwellenländer in die Pflicht und verlangte von ihnen klare Ziele bei der Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase.

Die Entwicklungsländer müssten "bedeutende Schritte" unternehmen, um ihren Ausstoß zu verringern, sagte Obama. Genauso seien aber auch die größten Klimasünder der Welt gefragt.

"Amerika weiß, das noch mehr zu tun ist. Aber wir kommen unserer Verantwortung nach und werden dies auch weiterhin tun", sagte Obama in einer Rede zum Auftakt seiner ersten Asienreise in Tokio. Der US-Präsident erwartet zudem einen starken wirtschaftlichen Impuls von den Klimavereinbarungen.

 "Wenn wir die richtigen Regeln und Anreize schaffen, dann wird dies die Kreativität unserer besten Wissenschaftler, Ingenieure und Unternehmer frei setzen. Das schafft neue Arbeitsplätze, neue Geschäfte und ganz neue Branchen."

Neben den USA ist China der größte Klimaverschmutzer. Obama will den Ausstoß der US-Industrie bis 2020 um 20 Prozent unter das Niveau von 2005 senken. In Kopenhagen soll vom 7. Dezember an ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll ausgehandelt werden, in dem sich die Staaten auf eine Eindämmung der Erderwärmung verpflichten. Die Verhandlungen sind aber zuletzt ins Stocken geraten.

Quelle: RTR/csi

 
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