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Geplante Obergrenze
Trump will maximal 45.000 Flüchtlinge in die USA lassen

Obergrenze: Trump will maximal 45.000 Flüchtlinge in die USA lassen
FOTO: ap, EV
Washington. US-Präsident Donald Trump will die Flüchtlings-Obergrenze im kommenden Jahr auf 45.000 festlegen. Das ist der niedrigste Wert seit Einführung eines Gesetzes zur Aufnahme von Flüchtlingen im Jahr 1980.

Die Regierung legte dem Kongress am Mittwoch einen entsprechenden Vorschlag vor. Über die Flüchtlingsobergrenze gab es eine langwierige Debatte innerhalb der US-Regierung. Das Heimatschutzministerium hat demnach eine Deckelung bei 40.000 Flüchtlingen vorgeschlagen, das Außenministerium 50.000.

Die Zahl von 45.000 stellt das Maximum an Flüchtlingen da, die die Vereinigten Staaten aufnehmen würden. Trumps erklärte Abneigung bei der Aufnahme von Flüchtlingen könnte bedeuten, dass der tatsächliche Wert letztlich deutlich niedriger sein wird.

Darin ist vorgesehen, maximal 19.000 Flüchtlinge aus Afrika, 5000 aus Ost-Asien, 2000 aus Europa und Zentralasien, 1500 aus Lateinamerika und der Karibik sowie 17.500 aus Nahost und Südasien aufzunehmen.

Bisher war die Höchstzahl für die Aufnahme von Flüchtlingen in den USA nie niedriger als 67.000, zuletzt lag die Zahl bei 70.000 bis 80.000.

(veke/REU/AP)
 
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