| 14.22 Uhr

"Ich glaube, er ist verrückt"
US-Senatoren beim Lästern über Donald Trump erwischt

Offenes Mikrofon: Donald Trump von Senatoren als verrückt bezeichnet
Die Senatorin Susan Collins lästerte über ihren Parteifreund Donald Trump und wurde dabei erwischt. FOTO: ap, JSA
Washington. Dank eines nicht ausgeschalteten Mikrofons weiß die ganze Welt nun, was zwei US-Senatoren über ihren Präsidenten Donald Trump denken. Was die Republikanerin und der Demokrat über Trump sagen, ist nicht gerade schmeichelhaft.

Wo immer es Beihilfen gegeben habe, hätten er und seine Regierung diese "einfach gestrichen, ohne Maß, ohne darüber nachzudenken", sagte republikanische Senatorin Susan Collins aus dem US-Staat Maine dem demokratischen Senator Jack Reed aus Rhode Island - und vergaß dabei, dass ihr Mikrofon noch angeschaltet war.

"Ich glaube, er ist verrückt"

Reed äußerte sich im Bezug auf Trump noch deutlich drastischer: "Ich glaube, er ist verrückt", sagte der Demokrat. Collins erwiderte: "Ich mache mir Sorgen". Der Haushalt der Regierung für 2018 enthielt unter anderem im Bereich der Essensmarken, der Gesundheitsversorgung für Bedürftige und der medizinischen Forschung Einschnitte.

Übersicht: Peinliche Mikrofon-Pannen in der Politik FOTO: ap, PM

Nach Bekanntwerden der Unterhaltung durch einen Bericht der "Washington Post" erklärte das Büro von Senator Reed, der Demokrat habe Collins nur wissen lassen wollen, dass er "mit in ihrer Ecke" stehe. Die Trump-Regierung verhielte sich unberechenbar und unverantwortlich, hieß es in der Erklärung, und das würde Reed privat und öffentlich so sagen.

(csi/ap)
 
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