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Weltweit sind offiziell fünf Staaten als Atommächte anerkannt:
die UN-Vetomächte USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China. Als offizielle Atommächte gelten nach dem internationalen Atomwaffensperrvertrag nur Länder, die vor Januar 1967 Atomwaffen testeten. Daneben gibt es aber außer
Nordkorea, das Ende 2006 seine erste Atombombe testete und 2003 aus dem Sperrvertrag austrat, noch einige andere Staaten, die Atomwaffen schon hergestellt haben oder herstellen könnten:
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INDIEN und PAKISTAN erklärten sich nach einem regelrechten Atomtest-Duell Ende der 90er Jahre zu Nuklearmächten. Die beiden wegen des Kaschmir-Konfliktes lange Zeit verfeindeten Nachbarstaaten hatten seit Jahrzehnten an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet. Indien zündete den ersten atomaren Sprengsatz 1974, Pakistans erster offizieller Atomtest fand im Sommer 1998 statt. Beide haben den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.
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ISRAEL bemühte sich unter Federführung des heutigen Präsidenten Schimon Peres schon in den 50er Jahren um Kernkrafttechnik. Mit dem erworbenen Wissen baute das Land in der Negev-Wüste den Atomreaktor Dimona. Experten schätzen das israelische Arsenal auf zwischen knapp 200 bis zu 300 Atomsprengköpfe. Israel hat den Besitz solcher Sprengköpfe offiziell nie zugegeben, aber den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.
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Der
IRAN produzierte nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bislang rund 1300 Kilogramm schwach angereichertes Uran. Fachleuten zufolge sind 1000 bis 1700 Kilogramm nötig, um die Menge hoch angereichertes Uran herzustellen, die für eine Atombombe gebraucht wird.
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ARGENTINIEN und BRASILIEN haben laut IAEA zwar die technische Ausstattung, aber nicht die Absicht zum Bau von Nuklearwaffen. Beide traten dem Atomwaffensperrvertrag bei und unterzeichneten das Atomteststopp-Abkommen.
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SÜDAFRIKA ist in der gleichen Lage wie Argentinien und Brasilien. Nach der Zerstörung von sechs von insgesamt sieben Kernwaffen gehört sein Atomwaffenprogramm der Geschichte an, wie es die IAEA einmal formulierte.
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Auch
KASACHSTAN, WEIßRUSSLAND, die UKRAINE und LIBYEN haben offiziell Atomwaffen abgeschworen.
SYRIEN, ÄGYPTEN, NIGERIA und TAIWAN stehen dagegen im Verdacht, ein militärisches Atomprogramm zu betreiben.