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Mehr Soldaten und Geld in Osteuropa
USA stocken Mittel gegen "russische Aggression" massiv auf

Putin und Obama sprechen beim G20-Gipfel am Kaffeetisch
Putin und Obama sprechen beim G20-Gipfel am Kaffeetisch FOTO: afp, ADM/vel
Washington . Washington steckt mehr Geld in den "Kampf" um Einfluss in Osteuropa: Das US-Militär vervierfacht seine Mittel, um der "russischen Aggression" entgegenzutreten und seine Präsenz in dem Gebiet zu verstärken.

Der entsprechende Pentagon-Etat werde auf 3,4 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro) erhöht, vier Mal mehr als im Vorjahr, teilte Verteidigungsminister Ashton Carter am Dienstag in Washington mit. "Wir verstärken uns in Europa, um unsere Nato-Verbündeten angesichts der russischen Aggression zu unterstützen."

Das Geld werde in die Stationierung von mehr Truppen in Europa gesteckt, in mehr Ausbildung und Manöver mit den Verbündeten sowie in die Bereitstellung von Kampfausrüstung und Infrastruktur.

Auch für den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) erhält das Pentagon mehr Geld. "Weil wir die Kampagne beschleunigen, sind im Budget 7,5 Milliarden Dollar für 2017 reserviert, 50 Prozent mehr als 2016", sagte Carter. Dass sei entscheidend für den Erfolg der von den USA geführten internationalen Anti-IS-Koalition.

(felt/AFP)
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