| 19.22 Uhr

Parkland in Florida
Trump hätte sich Attentäter auch ohne Waffe gestellt

Parkland: Donald Trump hätte sich Attentäter auch ohne Waffe gestellt
US-Präsident Donald Trump. FOTO: rtr, JE/DEG
Washington. US-Präsident Donald Trump hätte sich nach eigener Schätzung dem Schulattentäter von Parkland (Florida) auch unbewaffnet entgegengestellt.

"Ich glaube wirklich, dass ich da reingerannt wäre, auch wenn ich keine Waffe gehabt hätte", sagte Trump am Montag im Weißen Haus. Trump bezog sich auf das Massaker an einer High School, bei dem ein Ex-Schüler 17 Menschen erschossen hatte.

US-Präsident Donald Trump denkt über Bewaffnung von Lehrern nach

Erneut kritisierte Trump heftig einen bewaffneten Hilfspolizisten, der während des Massakers die Schule nicht betreten hatte. Der sowohl von Trump als auch seit Tagen in sozialen Netzwerken beschimpfte Polizist verteidigte sich am Montag.

Ein Anwalt teilte mit, für seinen Mandanten habe es sich angehört, als würden die Schüsse vor dem Gebäude und nicht in der Schule fallen. Der erste Anruf, den sein Mandant erhalten habe, habe von Feuerwerkskörpern vor einem Gebäude der Schule gesprochen, nicht von Gewehrfeuer.

Großeinsatz der Polizei nach Schüssen an Schule in Florida FOTO: ap

Der Polizist wünsche sich nichts mehr, als die 17 Leben gerettet zu haben, heißt es in der von US-Medien veröffentlichten Erklärung. Er sei aber kein Feigling. So hatte ihn auch Trump mehrfach genannt.

(csr/dpa)
 
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