kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Afghanistan und Pakistan: Pentagon-Beamter baute illegales Spionagenetz auf

zuletzt aktualisiert: 15.03.2010 - 20:19

Washington (RPO). Die US-Regierung untersucht Vorwürfe, wonach ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums eine geheime Einheit mit privaten Söldnern aufgebaut haben soll, um Extremisten in Afghanistan und Pakistan zu töten.

Die  "New York Times" berichtete am Montag, der ranghohe Pentagon-Angestellte und frühere Luftwaffen-Offizier Michael Furlong stehe im Verdacht, von einem Aufklärungsprogramm über die verschiedenen Stämme in Afghanistan Gelder abgezweigt zu haben, um damit ein Kommando zur Jagd auf Taliban-Anhänger im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet zu finanzieren.

"Die Geschichte erhebt einige schwere Vorwürfe und zieht zahlreiche Fragen nach sich, die das Ministerium prüfen wird", sagte Bryan Whitman, Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Ob eine formelle Untersuchung gegen Furlong eingeleitet worden sei, ließ der Sprecher offen.Eine Militärsprecherin kündigte für Montag eine ausführliche Erklärung zu den Vorwürfen an.

Wie die "New York Times" weiter berichtet, soll das Verteidigungsministerium eine Untersuchung gegen Furlong eingeleitet haben. Die geheime Einheit sei mittlerweile wohl geschlossen worden, nachdem Pentagon-Mitarbeiter über die Existenz des Kommandos gestolpert seien und Bedenken geäußert hätten. "Keine der gerechtfertigten Geheimdienstaktionen ist zwar schief gelaufen", sagte ein US-Regierungsmitarbeiter der Zeitung. "Es ist aber grundsätzlich keine gute Idee, in einem Kriegsgebiet freie Mitarbeiter rumlaufen zu haben, die einen auf James Bond machen."

Neben den angeheuerten Söldnern, die meist frühere CIA-Agenten oder einstige US-Armeeangehörige gewesen sein sollen, arbeiteten dem Zeitungsbericht zufolge auch Sozialwissenschaftler für Furlong. Der Autor Robert Young Pelton sagte der "New York Times", die US-Regierung habe ihn beauftragt, Informationen über Afghanistan zu sammeln. Furlong habe aber das von ihm recherchierte Material zweckentfremdet. "Wir haben Informationen beschafft, damit sie die Lage in Afghanistan besser einschätzen können", sagte Pelton. "Und sie haben es dazu verwendet, um Leute zu töten."

Quelle: RTR/sdr

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

Wahlen in Ägypten

Kandidat fordert neue Auszählung

Nach der ersten Runde der ägyptischen Präsidentschaftswahl hat ein Kandidat eine teilweise Nachzählung der Stimmen gefordert. mehr 

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

Assads Macht gerät ins Wanken

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

Die bewaffnete syrische Opposition wird mit Geld und Waffen aus den reichen Golf-Staaten und Hilfe der USA immer stärker. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Assads Macht gerät ins Wanken

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

Fast 100 Tote in Syrien

UN-Beobachter bestätigen Blutbad

Die IWF-Chefin zeigt sich hart

Lagarde hat kein Mitlied mit den Griechen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Gefangen im Monster-Stau von Peking

In Chinas Hauptstadt gibt es nicht nur viele Menschen, sondern auch ziemlich viele Autos. Kein Wunder also, dass es dort immer wieder zu ... mehr 

Wahlen in Ägypten

Präsidentschaftskandidat fordert neue Auszählung

Nach der ersten Runde der ägyptischen Präsidentschaftswahl hat der Kandidat Hamdin Sabahi eine teilweise Nachzählung der Stimmen gefordert und angebliche Wahlverstöße kritisiert. mehr

 

Assads Macht gerät ins Wanken

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

 

Fast 100 Menschen getötet

UN-Beobachter bestätigen Blutbad in Syrien

 

Neues Buch über den US-Präsidenten

Obama war Mitglied einer Kiffer-Bande

 

Republikaner vor der US-Wahl

Mitt Romney sucht seinen Vize

 

Mehr als 70 Tote bei neuer Gewalt in Syrien

Opposition macht UN-Beobachtern Vorwürfe

Top-Services