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Nach Militärputsch: Pressefreiheit in Honduras weiter eingeschränkt

zuletzt aktualisiert: 11.10.2009 - 08:49

Tegucigalpa (RPO). Die Interimsregierung in Honduras hat die Pressefreiheit nach dem Sturz von Präsident Manuel Zelaya weiter eingeschränkt.

Die international nicht anerkannte Regierung verabschiedete am Samstag ein Dekret, das Rundfunksendern mit der Schließung droht, wenn sie "die nationale Sicherheit angreifen".

Zwei Sender der Oppositionsbewegung, Kanal 36 und Radio Globo, wurden bereits geschlossen. Die Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher kein Ergebnis gebracht. Zelaya wurde am 28. Juni gestürzt und gegen seinen Willen nach Costa Rica gebracht. Seit dem 21. September hält er sich in der brasilianischen Botschaft in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa auf.

Quelle: AP/sdr

 
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