Wer ist Herrchen und wer ist Hund? Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin (rechts) und sein Chef Präsident Dimitri Medwedew.
Die Körpersprache lässt einige Rückschlüsse zu.
Bei dem Gespräch mit Medwedew hatte Putin bereits ein veritabels Programm hinter sich. Am Samstag weilte er bei der russischen Olympiamannschaft.
In solchen Situationen gibt sich Putin gerne als Politiker zum Anfassen.
Zwischendruch macht Putin noch etwas Außenpolitik. Chinas Staatspräsident Hu Jintao empfängt den Russen.
Foto: Bongarts/Getty Images
Mit US-Präsident George W. Bush redete Putin mehrfach intensiv.
Nicolas Sarkozy, hier mit seinem Sohn Louis, holte sich bei Putin einen Korb.
Einen Tag später schaut Putin im Kaukasus perönlich nach dem Rechten.
Medienwirksames Antreten der regionalen Verantwortlichen in Wladikawkas, der Hauptstadt Nordossetiens.
Anschließend besuchte Putin Verwundete.
Zusätzlich sprach er mit Flüchtlingen, die aus dem Krisengebiet nach Nordossetien geflohen waren.
Einen Tag nach dem Rapport bei Medwedew, am Montag, wurde das Duo im Zentralkommando der russischen Armee über den Stand der Dinge informiert.
Hier wird auch klar, wer formell das Sagen hat: Der russische Generalstabschef Nikolai Makarov (in Uniform) macht Medwedew Meldung. Putin und Verteidigungsminister Anatoly Serdyukov (ganz links) müssen sich im Hintergrund halten.