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Trotz ausgesetzter Luftangriffe
Rebellen lehnen Angebot zum Verlassen von Aleppo ab

Rebellen lehnen Angebot zum Verlassen Aleppo ab
Einem Sprecher zufolge werden die syrischen Rebellen die ausgesetzten Luftangriffe nicht zum Abzug nutzen. FOTO: rtr, ALH/
Aleppo/Beirut. Obwohl Russland und das syrische Regime das Feuer vorübergehend eingestellt haben, wollen Rebellen die umkämpfte syrische Großstadt Aleppo nicht verlassen.

"Das ist ihr Land. Sie werden es nie verlassen oder sich ergeben", sagte Usama Abu Seid, Berater der moderaten Rebellengruppe Freie Syrische Armee (FSA). "Das eigene Land zu evakuieren, kommt nicht infrage."

Russland und Syrien hatten am Dienstag überraschend ihre Luftangriffe auf Aleppo ausgesetzt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete die Feuerpause als "Geste des guten Willens". Die Zeit solle genutzt werden, um moderate Rebellen und Terroristen in der Stadt zu entflechten, forderte er. Bereits am Montagabend hatten die Verbündeten Russland und Syrien einseitig eine achtstündige "humanitäre Pause" für diesen Donnerstag in Aleppo angekündigt.

Bewohner Aleppos hungern

In den Rebellengebieten im Osten der Stadt sollen noch rund 250.000 Menschen leben. Sie leiden unter einem massiven Mangel an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und medizinischer Versorgung.

(bur/dpa)
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