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Attacke gegen Präsidentschaftskandidaten
Erdogan kritisiert Islamfeindlichkeit in den USA

Recep Tayyip Erdogan kritisiert Islamfeindlichkeit in den USA
Recep Tayyip Erdogan während der Eröffnung einer Moschee in der Nähe von Washington. FOTO: ap
Lanham. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Islamfeindlichkeit in den USA beklagt. Muslime würden pauschal als Terroristen verunglimpft, sagte Erdogan während seines Besuchs in Washington.

"Leider sind wir in einer Phase zunehmender Intoleranz und Vorurteile gegenüber Muslimen in den Vereinigten Staaten und der Welt", sagte Erdogan am Samstag bei der Eröffnung einer Moschee in der Nähe von Washington.

"Ich beobachte mit Bestürzung und Verwunderung, dass derzeit einige Kandidaten für die Präsidentenwahl in Amerika diese Position verteidigen." Es sei aber nicht akzeptabel, dass alle Muslime für die Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington in Verantwortung gezogen würden.

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur waren zuletzt die beiden Republikaner Donald Trump und Ted Cruz mit islamfeindlichen Aussagen aufgefallen. Trump - derzeit führend in der konservativen Partei - hat unter anderem ein Einreiseverbot für alle Muslime ins Spiel gebracht und dafür viel Kritik geerntet.

Cruz will, dass die Polizei in muslimisch geprägten Vierteln stärker patrouilliert.

(REU)
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