kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Schweiz: Rechtspopulisten wollen Konten deutscher Politiker offenlegen

zuletzt aktualisiert: 16.02.2010 - 08:48

Berlin (RPO). Die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei (SVP) will wegen des Streits um den Ankauf von Steuersünder-Daten das Bankgeheimnis für deutsche Politiker lüften.

Die Partei hat bereits eine parlamentarische Initiative ausgearbeitet, um Steuerhinterziehung von deutschen Parteien und Gewerkschaften zu "outen". Laut dem Vorstoß für den Nationalrat will die SVP das Schweizer Bankgeheimnis einschränken: "Dem Geheimnis nicht unterstellt sind Bankbeziehungen, welche von deutschen Amtsträgern direkt oder indirekt unterhalten werden", zitiert die "Frankfurter Rundschau" aus dem Papier. "Auch Bankbeziehungen von deutschen Parteien und Gewerkschaften und deren Organen sind dem Geheimnis nicht unterstellt", heißt es weiter.

Zur Begründung schreibt der SVP-Politiker Alfred Heer: "Deutsche Politiker fordern ein Ende des Bankgeheimnisses, um ihre Bürger zu kontrollieren und zu kriminalisieren." Die Politiker kauften "gestohlene CDs" mit Bankdaten und missachten somit die Schweizer Rechtsordnung. Um der "Doppelmoral deutscher Mandatsträger" ein Ende zu setzen, sei für sie der Schutz des Bankkundengeheimnisses aufzuheben.

Heer, der auch Chef des Schweizer Steuerzahlerbunds ist, sprach zugleich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Glaubwürdigkeit ab: Dieser sei "mit einer entscheidenden Rolle in die Parteispendenaffäre der CDU involviert" gewesen.

Die Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SPS) distanzierte sich von der Initiative: "Wir halten nichts von diesem Vorschlag", sagte Generalsekretär Thomas Christen der Zeitung. "Das wird keine Mehrheit finden." Die Äußerungen der SVP sollten wohl "eher den Volkszorn ankurbeln".

Die SVP ist stärkste Partei im Schweizer Parlament.

Quelle: DDP/das

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der ... mehr 

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Das ägyptische Volk geht wieder auf die Straße. Viele von ihnen sind unzufrieden mit der ersten Runde der Präsidentschaftswahl. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Jugendliche verprügeln Frauen in Mönchengladbach

Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Trailer "James Bond Skyfall"

In dem neustens Fall wird Bonds Loyalität seiner Chefin M gegenüber auf eine harte Probe gestellt, als seine Vorgesetzte von ihrer ... mehr 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Qaida und anderer Terrorgruppen. mehr

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
 

Strafmaßnahme wegen Massaker von Hula

Deutschland weist syrischen Botschafter aus

 

Israel-Reise des Bundespräsidenten

Gauck: "Israel ist ein blühendes Land"

Top-Services