Regierung in Kirgisien droht mit hartem Durchgreifen
zuletzt aktualisiert: 23.03.2005 - 17:59
Bischkek (AFP). Die Regierung in Kirgisien ist nach tagelangen Massenprotesten der Opposition offenbar entschlossen, ab sofort härter durchzugreifen: Staatschef Askar Akajew entließ am Mittwoch den bisherigen Innenminister Bakirdin Subanbekow und übergab das Ressort an den Polizeichef der Hauptstadt Bischkek, Keneschbek Djuschebajew. Dieser drohte den Demonstranten mit Gewalt und kündigte an, die Ordnungskräfte würden notfalls auch Waffen einsetzen. Eine Kundgebung in Bischkek löste die Polizei auf; die einzige Zufahrt zur Hauptstadt aus Richtung Süden ließen die Behörden sperren.
Quelle: afp
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