Ende der Gewalt?: Resolution gegen Birma verabschiedet
zuletzt aktualisiert: 02.10.2007 - 18:54Genf/Washington (RPO). Der erste Schritt zum Ende der Gewaltwelle in Birma ist gemacht. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat am Dienstag eine Resolution gegen das Land verabschiedet.
Der Rat "bedauert sehr die anhaltende gewaltsame Unterdrückung der friedlichen Demonstrationen" in Birma, hieß es in der verabschiedeten Resolution. Zugleich rief das Gremium die Regierung in Rangun auf, von weiteren gewaltsamen Maßnahmen gegen Demonstranten abzusehen und alle festgenommenen und inhaftierten Menschen sowie alle politischen Gefangenen freizulassen, unter ihnen die fast zwei Jahrzehnte im Hausarrest festgehaltene Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi.
Eine "Verurteilung" der Unterdrückung durch die birmanische Militärregierung, wie sie die Europäische Union in einem von ihr eingebrachten Resolutionsentwurf verlangt hatte, lehnte das Gremium ab.
Die US-Regierung erwartete am Dienstag den Bericht des UN-Sondergesandten Ibrahim Gambari, der zum Abschluss seiner Mission in Birma Gespräche mit Junta-Chef Than Shwe sowie erneut mit Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi führen konnte. Nach dem Bericht Gambari bei den Vereinten Nationen werde mehr Klarheit über die Lage in dem südostasiatischen Land herrschen, hieß es.
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