Keine Ambitionen: Rice will nicht US-Präsidentin werden
zuletzt aktualisiert: 06.05.2006 - 15:53Washington (rpo). Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice hat nach eigenen Angaben keine Amibitionen, US-Präsidentin zu werden. Sie rechne aber fest damit, dass es noch zu ihren Lebzeiten einen Latino oder Afroamerikaner als Präsidenten geben werden.
"Ich denke, das wird geschehen", sagte sie. "Es wird noch zu meinen Lebzeiten geschehen - aber ich werde es nicht sein."
Rice wies auf einen sehr schnellen gesellschaftlichen Wandel in den USA hin und führte ihr Ministerium als Paradebeispiel dafür an. Wenn sie ihre Amtszeit absolviert haben werde, werde es zwölf Jahre her sein, dass ein weißer Mann Außenminister gewesen sei.
Nach Warren Christopher in der ersten Amtszeit von Bill Clinton seien mit Madeleine Albright eine Frau, danach mit Colin Powell ein Schwarzer und dann sie gekommen. "Ich denke, das hätte vor 15 oder 20 Jahren niemand vorausgesagt. Das zeigt, wie schnell sich Amerika verändert."
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