Rick Santorum, Ex-Senator aus Pennsylvania, ist Leitfigur der US-Rechten. Im Präsidentschaftsrennen machte er dem großen Favoriten Mitt Rommney lange zu schaffen, bis er im April sein Aus bekanntgab.
Eigentlich hattw man ihm nur eine Außenseiter-Chance eingeräumt. Doch mit seiner streng biblisch-christlichen Ausrichtung spricht er vielen konservativen Wählern aus dem Herzen. Romney sah sich gezwungen, weit nach rechts zu schwenken.
Der Ex-Senator aus Pennsylvania konkurrierte mit Michele Bachmann und Rick Perry um die Gunst der Tea-Party-Bewegung. Beide Konkurrenten fielen aus dem Rennen, Santorum profitierte davon.
Nach einer gescheiterten Wiederwahl im Jahr 2006 arbeitete der 53-Jährige unter anderem als Kommentator für den stramm konservativen Sender Fox News.
Er zeigt sich betont religiös. Im Wahlkampf betete er auch vor den Kameras. Darwins Evolutionstheorie verdammt er ebenso wie Homosexualität und Ultraschall-Untersuchungen bei Schwangeren.
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Sein Markenzeichen ist der Pullunder. Er tritt bewusst bieder auf, um den Menschen großväterliche Nähe und Verlässlichkeit zu demonstrieren.
Im Wahlkampf machte er wiederholt mit radikalen Forderungen auf sich aufmerksam. Die Atomanlagen im Iran drohte er etwa bombardieren lassen, sollte Teheran internationalen Inspektoren den Zutritt verweigern.
Auf seiner Tour durch die Staaten unterstützt ihn tatkräftig seine Familie, hier in Person von Tochter Sarah Maria. Santorum hat sechs Kinder.
Seine Frau Karen steht dabei eng an seiner Seite.
Seine Chancen galten bis Anfang Februar als überschaubar. Keine Wahlkampfkasse war so dünn bestückt wie seine. Doch inzwischen muss man ihn ernst nehmen. Auch nach seinem Rücktritt will er weiterhin aktiv mitmischen. Manche munkeln schon von einer Kandidatur 2016.