Foto: afp, JUSTIN SULLIVAN
Ron Paul, 76, ist einer der Kandidaten, die sich bei den Republikanern für eine Präsidentschaftskandidatur bewerben.
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Der Texaner steht seit Jahren verlässlich für eine radikale Freiheit. Der politische Begriff für seine Ansichten lautet libertär: den Staat will er auf das Allernötigste begrenzen. Marihuana und Prostitution will er freigeben, das US-Militär aus der Welt zurück in die Heimat beordern, den Iran von allen Sanktionen befreien.
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In den Umfragen lag er vor den ersten Entscheidungen Kopf an Kopf mit dem Liebling des Partei-Establishments, Mitt Romney.
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Ron Paul steht unter anderem für eine Ablehnung von Steuern und Sozialprogrammen, seine Ziele sind Deregulierung und geringere Abgaben. Das "big Government" in Washington behandelt er wie eine feindliche Macht, die die Rechte der freien Amerikaner einschränken will.
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Auch in den konservativen Kreisen hat er entschiedene Gegner, unter anderem, weil er sich gegen die Einschränkung der Bürgerrechte nach dem 11. September einsetzte: "Alles, was wir als Antwort auf die Angriffe vom 11. September getan haben – vom Patriot Act bis zum Irakkrieg −, hat nur die Freiheit in Amerika verringert."
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Der Partei gilt er auf nationaler Ebene bislang als unvermittelbarer Kauz. Dass aber auch Außenseiter im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht chancenlos sind, hat die Geschichte schon mehrfach bewiesen.