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Moskau spricht von Militärberater
Russischer Soldat bei Beschuss in Syrien getötet

Russischer Soldat bei Beschuss in Syrien getötet
Kräfte der syrischen Armee beim Einsatz gegen die Terrormiliz IS. FOTO: ap
Moskau. Beim Militäreinsatz Moskaus in Syrien ist nach Behördenangaben ein russischer Soldat getötet worden. Demnach soll es sich um einen Militärberater handeln.

Der Soldat sei bei Beschuss eines syrischen Armeelagers durch die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) tödlich verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium nach Medienberichten vom Donnerstag mit. Der Berater hatte demnach syrische Soldaten im Gebrauch neuer Waffen unterwiesen.

Wo sich der Vorfall ereignete, blieb zunächst offen. Die Agentur Tass hatte zuvor von einem Angriff in der Provinz Latakia berichtet, bei dem ein syrischer Armeeangehöriger getötet worden war.

Ditter Tote auf russischer Seite

Nach offizieller Darstellung ist es bereits der dritte getötete Russe seit Beginn der Luftangriffe Ende September. Ein Pilot war im November beim Abschuss eines Kampfjets durch die Türkei im türkisch-syrischen Grenzgebiet ums Leben gekommen. Bei einer anschließenden Rettungsaktion war ebenfalls ein Russe getötet worden.

Berichte über mehrere weitere Todesfälle in den Reihen der russischen Einsatzkräfte in Syrien bestätigten die Behörden nicht. Moskau steht wegen seiner Unterstützung für das syrische Regime international in der Kritik. Aktivisten und der Westen werfen Russland vor, bei den Luftangriffen auch moderate Rebellen und Zivilisten zu treffen. Der Kreml weist dies zurück.

(das/dpa)
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