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Sarah Palin Panorama
  Foto: FR129439 AP, AP
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Ex-Gouverneurin steigt bei Fox News ein: Sarah Palin versucht sich als Moderatorin

zuletzt aktualisiert: 12.01.2010 - 12:42

New York (RPO). Die US-Republikanerin Sarah Palin versucht sich jetzt als TV-Moderatorin. Sie wird politische Kommentatorin für den konservativen US-Sender Fox News. Ihr neuer TV-Job wird bereits als Versuch gewertet, sich als Kandidatin für die Präsidentschaftswahl 2012 zu profilieren. Bei den US-Konservativen gilt sie trotz Niederlage bei der Wahl 2008 weiterhin als Hoffnungsträgerin.

Wie der Sender mitteilte, unterschrieb die frühere Gouverneurin des US-Bundesstaats Alaska einen Vertrag über "mehrere Jahre". Palin soll demnach politische Kommentare und Analysen in den Nachrichtensendungen abgeben und einige Folgen der Reality-Serie "Wahre amerikanische Geschichten" moderieren, die in Kürze starten soll. Über die Höhe der Vergütung für Palin wurde zunächst nichts bekannt.

An Popularität hat die 45-Jährige bei den Konservativen nach der Wahlpleite 2008 nicht verloren. Sie gilt weiterhin als Hoffnungsträgerin. Ein Gradmesser ist ihre Facebook-Seite, die 1,2 Millionen Mitglieder des sozialen Netzwerks abonniert haben. Einer von ihnen schrieb, er freue sich, Palin im Programm von Fox zu sehen, "aber ich hoffe, das wird Sie nicht daran hindern, (bei der Präsidentschaftswahl) 2012 zu kandidieren." Ihre TV-Verpflichtung wird als Versuch zurück auf die politische Bühne gewertet.

Palin selbst erklärte, sie freue sich "riesig" über das Engagement bei dem Sender, der für seine Kritik an US-Präsident Barack Obama bekannt ist. Der Sender, der dem US-Medienmogul Rupert Murdoch gehört, erklärte: "Wir freuen uns, ihre dynamische Stimme bei Fox News aufnehmen zu können."

Palin hatte sich 2008 an der Seite von John McCain vergeblich um das Amt der Vizepräsidentin beworben. Nach dem gescheiterten Wahlkampf und einer Reihe von Beschwerden über ihre Amtsführung verlor Palin allerdings an Popularität. Im vergangenen Juli trat die fünffache Mutter als Gouverneurin von Alaska zurück.

Quelle: AFP/top

 
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